Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung gesunken

Zum Jahreswechsel ist der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung erneut gesunken. Aktuell liegt er bei 2,4 Prozent. Allerdings gilt die Absenkung um 0,1 Prozentpunkte nur temporär. Nach Angaben der Bundesregierung werden durch diese Absenkung sowohl Arbeitgeber als auch Beschäftigte um jeweils rund 600 Millionen Euro entlastet. Grund dafür ist die paritätische Finanzierung der Arbeitslosenversicherung. Das bedeutet: Die Beiträge werden je zur Hälfte von den Arbeitgebern und von den versicherungspflichtig Beschäftigten getragen. Für Unternehmen sinken damit die Lohnkosten, während Arbeitnehmern mehr netto vom Brutto bleibt. Die Absenkung des Beitragssatzes begründet die Bundesregierung mit den hohen Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit. Allerdings weist sie darauf hin, dass die Regelung befristet ist. So gilt der Beitragssatz von 2,4 Prozent nur bis zum 31. Dezember 2022.